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Von Helen Benz, 20. August 2015  

Die besten Tipps für die Suchmaschinenoptimierung

Klassisches Google-SEO ist zu vergleichen mit einem Buch mit sieben Siegeln. Niemand kann es öffnen - ausser vielleicht ein kleiner Kreis der aktuellen Programmierer des Google-Suchalgorithmus.
Beim Thema SEO kochen alle mit der gleichen Suppe. Man kann SEO nicht outsourcen, auch wenn dies von vielen sogenannten „Experten“ so verkauft wird. Die Hauptarbeit beim SEO ist die Inhalts-Erstellung und die Pflege der Inhalte. Und dies braucht Zeit – die fast niemand bezahlen will. Der Webmaster tut also gut daran, sich dieser Arbeit selbst anzunehmen, anstatt zu denken, dass sich jemand anders um die Inhalte kümmern würde.
 

Klassisches Google-SEO ist zu vergleichen mit einem Buch mit sieben Siegeln. Niemand kann es öffnen - ausser vielleicht ein kleiner Kreis der aktuellen Programmierer des Google-Suchalgorithmus. Alle anderen können nur Vermutungen anstellen. Vermutungen, wie Google wohl seine Suchergebnisse sortieren würde. Einige Vermutungen haben sich bewahrheitet, andere konnten nie genau bewiesen werden und SEO-Experten auf der ganzen Welt streiten sich darum, ob diese Vermutungen nun einen Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung haben, oder nicht.

 

Deshalb ist es am Wichtigsten, bei der Suchmaschinenoptimierung gesunden Menschenverstand walten zu lassen. Suchmaschinenoptimierung fängt beim Menschen an, und hört bei ihm auf. Suchmaschinenoptimierung für die Maschine zu betreiben das bringt langfristig nichts, da Google die Suchmaschine immer so weiter programmieren wird, dass die für den Menschen nützlichsten und natürlichsten Resultate geliefert werden. Also muss Suchmaschinenoptimierung beim Menschen anfangen. Deshalb gehen immer mehr Webmaster zu Contentoptimierung über. Contentoptimierung optimiert den Inhalt für den Leser, und nicht für die Maschine. Ein Text, der für Menschen nützlich ist, wird auch für die Nutzer von Google nützlich sein. Und Google wird alles daran setzen, für ihre Nutzer nützliche Inhalte zu liefern. Würde Google dieses Ziel nicht eifrigst und stetig verfolgen, dann würde die Suchmaschine Google nämlich ihre Marktmacht verlieren. Weil die Nutzer auf andere Suchmaschinen umsteigen würden. Auf Suchmaschinen, die nützlichere Inhalte liefern würden. Einige mögen sich sicher zurück erinnern: in der Anfangszeit von Google haben uns die Suchresultate so überzeugt, dass fast ausnahmslos alle Nutzer von Altavista und Co. auf Google umgestiegen sind.

Das richtige Werkzeug verwenden

Contentoptimierung fängt schon beim Werkzeug an. Es gibt Werkzeuge, wie beispielsweise Wordpress.com, die berühmt dafür sind, gut optimierte Inhalte zu erstellen. Wer einen neuen Blog oder Webauftritt startet, sollte sich deshalb Wordpress.com anschauen.

Benennung der Dateinamen

Eine wichtige Grundvoraussetzung beim SEO ist die Benennung von Dateinamen.

Falsch wäre: www.sorglosreisen.com/content.php?id=E5A4FC3

Richtig ist: www.sorglosreisen.com/weihnachten-in-bankok

Interne Verlinkungen 

Auch wichtig ist die interne Verlinkung zu anderen Dokumenten. Wenn ich einen Artikel über Weihnachten in Bankok lese, dann möchte ich vielleicht auch noch gleich die Seite über Visa-Tipps anschauen. Also sollten diese Seiten miteinander verlinkt sein. Zum Beispiel unter dem Titel "Diese Artikel könnten Sie auch noch interessieren". Das ist ein Service für den Leser, und damit stärkt dies auch das Ranking in Google.

Seitentitel und Seitenbeschreibung

Die Meta-Tags "Seitentitel" und "Seitenbeschreibung" sollten ein vorbestimmtes und professionelles Schema aufweisen.

  Falsch  Richtig 
Seitentitel   "Wien Top 5" "Die fünf schönsten Sehenswürdigkeiten in Wien | Sorglosreisen.com" 
Beschreibung  "Wien Top 5" "Dieser Artikel führt Sie an die schönsten Orte in Wien. Unter anderem wird die berühmte Staatsoper, das Riesenrad und der Stephansdom vorgestellt."

 So darf man es schon gar nicht machen:

SEO Negativ-Beispiel

Die Beschreibung wird natürlich in Google angezeigt, und enthält in diesem Negativ-Beispiel die Aufforderung, man solle die E-Mail-Adresse angeben um sich in den Newsletter einzutragen. Dies, weil der Webmaster überhaupt keine Beschreibung oder nur eine unvollständige Beschreibung (siehe Tabelle oben) angegeben hat. Hier wäre eine Beschreibung erforderlich, die dem Leser in Google beschreibt, was ihn auf dieser Seite erwartet.

Blogbeiträge mit Google Plus verknüpfen

Wer einen Blog betreibt, dem ist gut darum bestellt, seine Seiten mit seinem Google Plus-Profil zu verknüpfen. Der Wunsch von Google, das Netzwerk zu fördern, wird augenscheinlich mit besseren Rankings oder zumindest mit besserer Wahrnehmung in den Suchmaschinenresultaten belohnt - für diejenigen, die ihre Seiten mit Google Plus verknüpft haben, und Google Plus auch aktiv nutzen.

<a href="https://plus.google.com/1094122
57237874861202?rel=author">Mein Google Plus-Profil</a>

 

Die lange Zahlenfolge muss mit der Google-Plus-ID ersetzt werden. Ein so auf dem Blogbeitrag gesetzter Link identifiziert den Inhaber des Google Plus-Profils als Autor des Artikels. In Google wird das Suchresultat dann mit dem Profil-Bild aus Google Plus angezeigt.

Über die Autorin: Helen Benz, Administration & Personal

Helen Benz ist Verantwortliche in Administration und Personalwesen bei BIG IT Systems GmbH.
Sie ist Ihre Ansprechsperson für Fragen in den Bereichen Personal, Organisation, Koordination, Kommunikation und allen administrativen Belangen.

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