System & Technik

Von Helen Benz, 19. Mai 2015  

Vorsicht vor Viren in ZIP-Ordnern!

Seien Sie vorsichtig bei E-Mails mit
ZIP-Anhängen!

 

ZIP-Ordner enthalten komprimierte Ordner und Dateien. Nicht selten verstecken sich dazwischen jedoch Viren und Schadprogramme. Warum das so ist und was Sie dagegen unternehmen können, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Viren in ZIP-Ordnern
ZIP-Ordner sind oft mit Viren verseucht. Der Grund dafür ist einfach. ZIP-Dateien werden von vielen Virenschutzprogrammen nicht auf Viren untersucht, was eine willkommene Möglichkeit für Cyber-Kriminelle ist. Vor allem ZIP-Ordner, die als Anhang zu einer E-Mail versendet werden, sind gefährdet und sollten sorgfältig überprüft werden. Am einfachsten funktioniert das durch einen Blick auf die Eigenschaften und den Dateinamen.

Überprüfen der Eigenschaften von ZIP-Dateien
Sind ZIP-Dateien mit Viren verseucht, lässt sich das oft schon durch einen Blick auf die Eigenschaften feststellen. Dazu wird via Rechtsklick auf die jeweilige Datei geklickt und anschließend „Eigenschaften“ ausgewählt. Unter „Name“ ist dann der wahre Ursprung der Datei zu erkennen. Handelt es sich um eine „PIF-Datei“, ist es womöglich ein Virus. Da es immer wieder neue Schadprogramme und Viren gibt, empfiehlt es sich, die aktuellen Viren zu recherchieren und verdächtige ZIP-Dateien zu überprüfen.

Übrigens besteht in Windows die Möglichkeit, Teile des Dateinamens unsichtbar zu machen oder zu verändern. Das macht es umso notwendiger auch ZIP-Anhänge vor dem Entpacken zu überprüfen, die auf den ersten Blick vertraut oder unverdächtig erscheinen.

Typische Viren, die via E-Mail kommen
ZIP-Ordner, die virenverseucht sind, kommen meist via Mail. Der Absender kann eine bekannte Adresse wie etwa t-online oder die hauseigene Sparkasse sein. In Wahrheit stammen derartige E-Mails jedoch von undurchsichtigen Quellen, die den Namen nutzen, um Vertrauen beim Empfänger zu erwecken.

Auch an den Inhalten der E-Mail lässt sich ein Virus erkennen. Oft wird explizit darauf hingewiesen, dass eine ZIP-Datei vorliegt und diese heruntergeladen werden muss. Ist das der Fall, seien Sie vorsichtig und werfen Sie einen genauen Blick auf die Mail und die enthaltene ZIP-Datei. Typisch sind Namen wie „Info.zip“ oder „scan.exe“. Doch auch gänzlich unbekannte Namen können einen Virus enthalten. Idealerweise recherchieren Sie den Namen einer verdächtigen Datei im Internet und führen zusätzlich oben erwähnte Schritte aus. Auf diese Weise lassen sich die meisten Viren enttarnen und löschen. Ein leistungsfähiges Virenschutzprogramm trägt zur Sicherheit bei und sollte auf keinem PC fehlen.

Über die Autorin: Helen Benz, Administration & Personal

Helen Benz ist Verantwortliche in Administration und Personalwesen bei BIG IT Systems GmbH.
Sie ist Ihre Ansprechsperson für Fragen in den Bereichen Personal, Organisation, Koordination, Kommunikation und allen administrativen Belangen.

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Überprüfen der Eigenschaften von ZIP-Dateien
Virenschutzprogramm
virenverseuchte Mails von bekannten Absendern
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